Thailand - Malaysia - Singapore

Vier Wochen durch Südostasien

11Februar
2015

... wir sagen: Es war PERFEKT!

Vor 35 Tagen sind wir mit zwei Rucksäcken voller Klamotten und leeren Köpfe in unsere Flitterwochen gestartet. Es sollte ein Urlaub werden, der nicht durchgeplant ist, sondern der uns findet - nicht wir ihn. Vielleicht auch mit Wegen, die erst auf dem zweiten Blick sichtbar werden. Wir freuten uns auf Tipps von Anderen, die auch mit offenen Augen reisen.

Genau das ist er geworden!

Wir haben ihn er“LEBT“ und zu Unsrem gemacht. Außerdem haben uns diese vier Wochen noch mehr zusammengeschweißt, wie es womöglich kein anderes Erlebnis gekonnt hätte. 28 Tage lang 24 Stunden lang zusammen und keine Sekunde möchten wir missen. Was für andere vielleicht ein K.O.-Kriterium gewesen wäre - wir habens sehr gemocht. Und es hat uns mal wieder gezeigt –>  jupp, des basst einfach mit uns beiden! :))

Wir haben in dieser Zeit in zwölf verschiedenen Betten geschlafen.
Das weichste war in Singapur, das schönste war im Tubotel auf Langkawi, das billigste war in Krabi Town. Und das, wo wir definitiv wieder hin wollen steht im Room#3 vom Lanta Wild Beach Resort auf Koh Lanta.

Der für uns schönste Ort unsrer Reise war auf Koh Phayam. Nie werden wir dieses Gänsehautgefühl vergessen, als sich der Strand Ao Yai vor uns aufbaute. Klare Reiseempfehlung von uns!

Das verrückteste Erlebnis war, als uns der TukTuk-Fahrer mitten in Bangkok stehen lassen hat.
Das riskanteste Erlebnis war wohl wahrscheinlich der Air Asia Flug?! hihi Würde ja gut passen. Nein, ich würde eher sagen, das war unser Trip auf Koh Phayam durch den Dschungel auf der Suche nach dem Cache.
Das schönste Erlebnis war unser bestandener Advanced Open Water Dive-Course! Yeah!!
Das ärgerlichste Erlebnis war definitiv unser Kreditkarten-Desaster. Sowas braucht kein Mensch. Da kommt nichtmal mein Brillen-Gate heran!
Das teuerste Erlebnis war unser Besuch im HRC in Singapore: 94$ für zwei Burger & drei Bier!
Das lustigste Erlebnis war ja mal auf jeden Fall unser Saam mit seinem „Oggtoputt“.
Das musikalischste Erlebnis war das Spontankonzert der Taxifahrer auf Koh Lipe, wir waren ihre einzigen Zuschauer.
Das romantischste Erlebnis waren die Sonnenuntergänge auf Langkawi.




Aaaaaaber:
was am Nachhaltigsten in uns wirkt, ist diese Reise selbst! :)) Wir mögen sie eigentlich nicht in einzelne Erlebnisse trennen. Alles zusammen ergibt diese wunderbare Erfahrung.

Wir haben diese drei Länder bereist und ein wenig kennen gelernt. Thailand wird uns auf jeden Fall wieder sehen, Malaysia wahrscheinlich eher nicht, aber nach Singapore wollen wir nochmal, aber nur dann, wenn die schnellen Autos durch die Innenstadt sausen.

Wieder im Alltag angekommen, wurden wir öfters gefragt: „Na? Wie wars?!“ Was antwortet man darauf?

Wir sagen:
"Es war PERFEKT!!"

Wir sagen Dankeschön fürs:
Lesen, Kommentieren, Begleiten, Mitfiebern und Wieder-daheim-Willkommen-heißen.

Extra-Danke an Verena & Basti und Pascale für Katzensitten, an Katja & Nina für Haus-Bewachen, an Bernd fürs Fahren an den Flughafen und an Sophie & Ben fürs Abholen vom Flughafen. Dank euch mussten wir uns keine Sorgen machen!!

URLAUB!

Anja & Kai

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Nach dem Urlaub ist ja bekanntlich vor dem Urlaub. Die nächste große Reise wird uns Richtung Westen tragen! Und natürlich wird dann auch wieder reise-geblogged. Versprochen!

08Februar
2015

... unser letzter Urlaubstag!

Und da ist er auch schon angebrochen. Der 6. Februar, unser letzter Urlaubstag.

Heute geht es nach Hause. Aber vorher haben wir noch einen vollen Tag in Singapur. Der Flieger geht ja erst heute nacht, genau 5 vor zwölf (wie symbolisch das klingt) ...

Wir wachen auf und was sehen wir? Eine dickte fette Regenfront, es regnet mal wieder heftigst. Und es scheint auch irgendwie nicht aufhören zu wollen. Nunja, so haben wir Zeit, zu frühstücken, den Blog fertig zu machen, unsere Sachen zu packen, da heute das Zimmer schon wieder belegt wird und nochmal ausgiebig mit den beiden süßen Hunden zu spielen.

Blogging mit Annie, unsrer fantastischen Freundin

Gegen Mittag hat der Wettergott endlich ein Herz für uns und wir können uns zu unsrer letzten Erkundungstour durch Singapur aufmachen. Heut gehts runter zur Bayfront. Die Gardens by the Bay sind unser Ziel. Das ist eine riesengroße Gartenanlage, direkt neben dem Wahnsinns-Hotel. Wir wollten eigentlich auch nochmal die Chance nutzen, in den Skygarden zu fahren, hoch oben auf dem Hotel. In der Lobby haben dann gleich wieder kehrt gemacht, als wir gesehen haben, dass die dafür so unanständig viel Geld möchten. Die spinnen doch! Einmal mitm Fahrstuhl hoch, ne Runde gucken, nix anfassen, nix benutzen, wieder runter. Neeee, das ist uns zu doof.

 

Also gleich durchgestartet zur grünen Lunge Singapurs.

Hier verwirklicht sich die Megacity den Traum eines grünen Gürtels. Entstanden sind zwei riesige Glaskuppeln und eine sehr sehr große Gartenanlage unterteilt in viele Themenbereiche. Wir entern zuerst die Dome. Der erste Biotop nennt sich Cloud Forest. Hier wird Regenwald simuliert. Du kommst rein und wirst von einem extrem hohen Wasserfall begrüßt. Herrlich. Die Chinesen kreischen und giggeln und nehmen alles nur Erdenkliche, um sich vor dem Spritzwasser zu schützen. Klasse! ... Mitten in der Kuppel ist ein Berg, der komplett begrünt ist. Pflanzen ohne Ende, alles grün. Mittendrin immerwieder wunderschöne Blumen. Rundherum stehen Bäume. Über verschiedene Skybridges kann man um den Beg herum laufen oder drinnen durch, wo auch nochmal extra Ausstellungen sind. Einfach nur fantastisch. Aber KALT isses in dem Glashaus. Ich war froh, als ich wieder raus kam, freute mich richtig über die Wärme.

echte Orchideen in Glas gegossen

Der zweite Dom ist der Flower Dome, das größte Glasgewächshaus der Welt. Was man hier drin findet, verrät der Name ja schon. Gigantisch. Blumen in allen Farben und Varianten und ein riesiges Kakteenfeld. Das wäre was für meinen Papa ... :=) Und sogar Narzissen und Osterglocken überall. Die Chinesen sind garnicht fertig geworden, jede einzelne Blüte zu fotografieren. Und auch hier wieder: chinesisches Neujahrsfest. Aus allen Lautsprechern chinesische Folklore-Musik, kommst dir vor wie in ner Dauerschleife von "Mulan".

   

Wieder draußen wollten wir unbedingt noch die Stahlbäume "Super Trees" besuchen, die man schon von Weitem sieht Wir hatten ja noch einen Gutschein für den Skywalk dort oben drauf. Eine absolut faszinierende Kreation. Ein letztes Mal haben wir uns in die Höhe begeben und konnten mit einem tollen Blick Abschied nehmen von der Aussicht auf den Flyer und die Bayfront.



Auf dem Weg zum Mittagessen haben wir noch einen Cache eingesammelt. Direkt daneben hat ein sehr ääähm interessantes Fotoshooting beobachten dürfen. Zu Futtern gabs dann ganz unsingapurisch ne Kleinigkeit bei Subways ;)) Und dann haben wir uns rotzfrech auf einen Hippo geschmuggelt. Der Pass war eigentlich schon abgelaufen, haben wir festgestellt. Nunja, der Busfahrer hat nix gemerkt oder nix gesagt. Wir haben uns noch mal fast ne Stunde lang durch die City kutschieren lassen und konnten die Sonne auf dem Oberdeck genießen.



Aber irgendwann isses dann aber eben auch mal rum. Unsere Zeit ist abgelaufen, also unsere Urlaubs-Zeit. Zurück mit der MRT zur Wohnung. Hier durften wir dann auch endlich Ita kennen lernen, unsere Vermieterin. Eine Balinesin. Schade, dass wir nicht mehr Zeit miteinander hatten. Aber Annie und die Dogs haben sie würdig vertreten. Flink duschen, umziehen und Abschied nehmen.

Iiiiiiiiiihgitt - feste Schuhe! Das mögen meine Füße nach vier Wochen Flip-Flops garnicht. Und ne lange Hose - noch schlimmer.

Wir nehmen die ein letztes mal die Metro zum Flughafen und können bei Lufthansa sogar einen early-Checkin erledigen. Das ist Klasse. Denn wir sind extra früher los, weil wir noch das HardRockCafe auf dem Flughafen besuchen möchten. Der vierte Magnet muss noch mit.

schon müde vorm Flug :)

Die Zeit sind nur so gerast und nun sitzen wir im Fluzgzeug, haben achtdreiviertel Stunden Flug, ein sehr leckeres Abendessen, zwei Mützen Schlaf und zwei Spielfilme hinter uns. Der Hintern brummt schon ganz schönund morgen früh, 6 Uhr deutscher Zeit landen wir, wenn uns Helmut Schmidt (so heißt diesmal unsern Käptn) sicher runterbringt.

  Landung!


Am Flughafen werden Sophie & Ben auf uns warten, die uns trotz der extrem unverschämt frühen Uhrzeit abholen wollen.

Wir freuen uns auf daheim!!!

ANJA & KAI


Ich melde mich nochmal mit einem abschließenden Blogeintrag

06Februar
2015

... nur gerührt! Tschüss!

Das Wetter wird heute besser, ganz bestimmt!

Wir starten nach einem leckeren Frühstück von Annie wieder in Richtung MRT. Das ist hier die S- und U-Bahn. Hochmoderne Züge und Bahnhöfe. Und ein sehr intelligentes System, was man sofort begreift. Das macht Laune. Unsere Station ->> "Esplanade".

Hier starten die Busse der Hippo-Tours und wir wollen heute nach Sentosa Island. Die Fahrt ist im Pass inklusive, also nutzen wir das auch aus. Man kommt auch per CableCar auf die Insel, ist bestimmt auch schön, da rüber zu schweben. Wir sitzen aber diesmal im Bus und so etwas habe ich auch noch net gesehen, der ist kinosaalbestuhlt. Fetzt!

Kino-Bus  nochmal vorbei am Flyer

Vorbei am Container-Hafen gehts rüber zur Insel. Auf Sentosa Island angekommen, in einem unterirdischen Parkhaus, so groß wie ne Stadt, ist Orientierung angesagt. Und vor allem merken, wo wir den Bus verlassen, damit wir den abends wieder finden. Aaaaha, merke: "Coach Bay 10". Zum Glück ist Kai dabei, ich würd mich höchstwahrsheinlich hoffnungslos verlaufen.

An der Oberfläche beschließen wir, als ersten Stop das HardRock Cafe aufzusuchen. Was für ein großes Cafe, dafür dass es auf dieser Spaßinsel steht. Okay okay, als wir sehen, dass es sogar ein Hotel ist, wissen wir warum. Irgendwann steigen wir auch mal in einem solche Hotel ab. Ganz sicher!!! Der dritte Magnet wandert in die Tasche und wir ziehen weiter.

 

Jetzt haben wir eine kleine Zwickmühle vor uns. Die beiden größen Attraktionen hier battlen sich grad in uns. Universal Studios oder das S.E.A.Aquarium. Aquarium hatten wir schon auf Langkawi, auerdem leiden wir immer so mit den Fischen mit. Aber die UStudios sind so sch***teuer. Knapp 60Euro pro Person, nur der Eintritt. Für einen kleinen Park, mit grad mal (nuuuuur!) 3 Achterbahnen! Hmmm.

Hätten wir mal lieber das Aquarium genommen.

Unsere gute Laune vom Eingang in den Park verflog sehr sehr schnell, als wir sahen, dass die ersten beiden Attraktionen hoffnungslos überfüllt waren. Über zwei Stunden Wartezeit - nein! Nicht für einmal Wildwasserbahn. Okay, wenn schon anstehen, dann an der Achterbahn. Auf dem Weg dahin noch eine etwas aufmunternde Waterworld-Show mitgenommen (extremst actiongeladen) kamen wir an den Achterbahnen an.

Achtung: alle drei geschlossen!!! Die Wagen, die wir von Weitem gesehen haben, fuhren ohne Insassen, wohl nur zu Showzwecken. Auf unsere Frage an einen vom Staff hieß es, er wisse es nicht genau warum, aber die beiden großen fahren schon seit nem halben Jahr nicht und die dritte ist ausgerechnet heute geschlossen.

It's so fluffy!

Ich bin stinkesauer! Kai auch! Das ist echt saudoof. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. Die einzige Attraktion, die nur ne dreiviertel Stunde Anstehzeit hatte, war der Transformers-Ride, den Kai sogar todesmutig mitmachte. Obwohl überall dieses Schild hing. Vielleicht wars deshalb nicht so voll?

Warning! :)) Stärkung danach: survived!

Den Rest der Zeit haben wir uns mit den tollen Shows vertrieben. Kai war in der Donkey-Knight-Show sogar (un)freiwilliger Hauptact. Im Shrek-Land gibts eine interaktive Zeichentrickshow mit dem Esel und Kai war wohl der einzige im Publikum, der nur annähernd so aussah, als dass er den Oger-Schwur einigermaßen glaubhaft leisten kann. Es geht darin ja auch ums Pupsen - passt ja irgendwie ... *feix* Ich habs auf Video - zum Totlachen! :))

Far Far Away

Das hat ein wenig die Laune gehoben! Also, nach für mich rekordverdächtiger Zeit von nur 4 Stunden in einem Freizeitpark verließen wir den Park. Das Management bekommt definitiv eine Mecker-Mail von mir. Ich finde, man solle wenigstens am Eingang darauf hinweisen, dass die Main-Attractions geschlossen sind. Dann hat der Gast im Vorfeld noch die Wahl. Pfft! Ab jetzt nur noch Disney oder Europapark! So! Blödes Juniwörsel!

Das nächste Ziel dient einer großen Mission: Es geht raus zum südlichsten Punkt des asiatischen Kontinents. Der befindet sich nämlich hier auf der Insel. Eigentlich auf einer Insel vor der Insel. Man kommt nur über eine Hängebrücke da rüber.

... just another f*** selfie

Kurz zur großen Mission: Kai hat sich, als er vor knapp sechs Jahren alleine in Singapur war, eine RayBan gekauft. Die war nun nach 6 Jahren - wie sagt man so schön - durch. Er wollte sie aber nicht einfach schnöde in den Müll schmeißen, sondern standesgemäß "beerdigen". Was lag also näher, als sie an diesen Ort zurück zu bringen? Wir haben sie den ganzen Urlaub im Gepäck dabei gehabt. Hier am südlichsten Punkt wollte er sie ziehen lassen. Äääähm, schwimmen :)

Wie bestellt standen da zwei weiße Stühle, scheinbar von einer Trauzeremonie, die uns nun als Kulisse für ein letztes Foto dienten. Von Kais Brillenzeremonie habe ich ein Filmchen gemacht. "Bist du traurig?" Nein, bin ich nicht, nur gerührt. Tschüss!". :)) Irgendwie find ich es immernoch eine süße Idee.

Bier und Blümchen zum Abschied

Abends nahmen wir den letzten Hippo-Bus von der Insel, suchten uns nochmal was zu Futtern und sind ziemlich erschlagen wieder in der Unterkunft angekommen.

Ahnt jemand was Kai hier trinkt? Ich musste fast brechen, ihm schmeckts! Achja, und den größten Springbrunnen der Welt musste ich auch noch ablichten.

warmes REISWASSER!!

Hier wird noch fleißig erzählt und gebloged. Ich werds vermissen, das Schreiben. Ein letztes Mal ins weiche singapurische Bettchen fallen - morgens gehts HEIM!!

Habt ihr was gemerkt? Das Wetter war heute sogar viiiiell besser, als erwartet!

winkewinke

05Februar
2015

... das ist ja heute eine wahre Bilderflut!

Also irgendwie klingelt unser Wecker in diesem Urlaub ständig zu unchristlichen Zeiten. Schon wieder holt uns der schrille Ton aus unsren Träumen. Und das, wo wir endlich mal in einem weichen Bett liegen!

Heute gehts zum Singapur-Sightseeing - eine große Tour durch die Megacity solls werden. Wir haben gestern einen Singapur-Pass gekauft, der einige Sachen einschließt und das wollen wir heute teilweise einlösen.

Los gehts mit einer Duck-Tour. Die Duck ist ein Vehikel, welches Bus und Boot in einem ist. Lustig! Wir fahren ein kurzes Stück durch die Stadt, der Guide macht noch ein paar Faxen und splash - schwimmt der Bus im Fluss.

Hier werden wir vom Wasser aus an den zwei höchsten Touristenspots vorbei geschippert. Dem Singapore-Flyer und dem Marina Bay Sands. Der Flyer ist das zweithöchste Riesenrad der Welt und das Marina das spektakulärste Hotel Asiens (finde ich zumindest). Vorbei gehts auch an dem Tribünen für den Formel1-Grand Prix, die aber grade in Beschlag sind für die Feierlichkeiten für das chinesische Jahr der Ziege. Das beginnt nämlich am 19. Februar.

 

 

Das Marina Bay Sands ist ein 5-Sterne-Schuppen, grad mal 5 Jahre alt. Hier findet zweimal abends eine Lasershow statt, die wir uns auf jeden Fall noch anschauen werden. Oben auf dem durchgehenden Dach in zweihundert Metern Höhe ist ein Infinity-Pool, der muss der Wahnsinn sein. Ist aber für uns normale Ottos nicht erreichbar. Da musste schon in dem Bunker abgestiegen sein, dass du deinen erlauchten Körper in dieses Edelwasser schwingen darfst.

Das Riesenrad ist schon von außen sehr imposant. Mal sehen, wie es von Innen aussieht. Beziehungsweise aus einer der Gondeln. Eine Runde Riesenrad ist inklusive in unsrem Singa-Pass. Gleich mal unser 2-Tages-Ticket für den Hippo (so nennt sich der Hop on-Hop off-Bus) getestet und zum Flyer durchgestaut.

Hier haben wir zusammen mit einer chinesischen Familie eine Gondel geentert und kamen in den Genuss der knapp dreiviertelstündlichen Fahrt. Das Ding ist gigantisch. Ganz langsam dreht sich das Rad und du hast genügend Zeit, Singapur von so hoch oben zu bestaunen. Leider leider leider hat uns das Wetter auch heute wieder im Stich gelassen und eine schöne graue Suppe hängt über uns. In der Ferne sah man auch schon eine dicke fette Regenfront schnell ranziehen, die uns kurz drauf mal schön die Gondel vollregnete. Zum Glück warse dicht.

Und es regnet ... Zum ersten Mal in unsrem Urlaub. Und es regnet weiter und weiter.

Na toll, und jetzt? Was machste in Singapur im Regen? Shoppen? näääää. Wir doch nich. Wir haben uns in einen von diesen Citytour-Bussen gesetzt und uns mal schön durch die Stadt chauffieren lassen. In Little India sind wir dann raus, da es endlich aufgehört hat zu regnen.

 

Ein klein wenig durchgeschlendert und wieder auf den Bus aufgehoppt und was Futtern gefahren. Hier haben wir unseren Gemütszustand und Kreislauf wieder in Schwung gebracht und waren bereit für das nächste Abenteuer.

Eine Night River Cruise, auch inklusive im Pass. Mit einer kleinen Zuzahlung haben wir die gepimpt. Jetzt haben wir einen zusätzlich noch einen Stop am Marina Bay, pünktlich zur Lasershow. Es ist einfach nur unfassbar schön, mit Einbruch der Dunkelheit am Finanzdistrict vorbei zu schippern. Und dann diese Lasershow. Toll! Ich lass einfach mal ein paar Bilder sprechen.

Noch ein kleines Schöppchen zum Abschluss des schönes Tages, Und ein wenig in die (Blog)Tasten gehauen. Und ich stelle gerade fest: Das ist ja heute eine wahre Bilderflut.

Bis morgen - man liest sich.

Auf dem Stundenplan steht dann: Sentosa Island! Die Spielwiese für die Singapurer (und ihre Touri-Gäste).

04Februar
2015

... Nächster Stop: CHINATOWN

Auf gehts zur letzten Station unsrer großen Reise.

Singapur.

Im Mondschein leise (die andren Röhren schlafen alle noch) die beiden Rucksäcke fertig gepackt und nach vorn, zum letzten Kaffee in unsrem tollen Hotel. Hier war alles noch recht schlaftrunken, wir waren wohl zu früh ... :)) Egal, Kaffee gabs, eine Verabschiedung auch und dann sind wir das letzte mal auf unsren Flitze-Scooter gestiegen, der uns sicher an den Flughafen bringt.

Tschüss Röhre Nr. 6! Es wird langsam hell.

Hier angekommen mussten wir auch schoon einchecken. Zu unsrem AirAsia-Flug!!! Ja, genau. Diiiiese AirAsia. Aber unsere Flüge waren damals schon gebucht, als im Dezember die Maschine vom Himmel fiel. Egal, das muss man ausblenden, auch wenn es mir sehr schwer fiel.

Kai ist im Terminal flink alleine losgeflitzt, um, wie vor einer Woche ausgemacht, den Scooter zurückzugeben. Er kam ziemlich aufgelöst zurück. Denn blöd ist, dass anders als versprochen, das Büro unbesetzt war. Jetzt war Trouble angesagt. Zum Glück war das Personal am Flughafen bemüht, uns aus der Patsche zu helfen. Viele Telefonate später, alle auf malayisch (??), nahm uns dann ein Kollege den Roller und die Helme ab und gab uns unsren Pfand zurück. Ufff. Erledigt. Das war mal kurz der Stresspegel auf 120 Prozent!

Ab zum Check-in, die Maschine steht schon bereit, da ging das Boarden auch schon los. Und da stehen die beiden Bruchkandidaten einträchtig nebeneinander. Eine Air Asia neben einer Malaysian Airline! Kann ja nur gut gehen. :)

Komisches Gefühl!

Und was war das für ein besch*** Flug. Sogar Kai, der immer eisenbereift ist im Flieger, kam da nicht mehr mit. Das waren ziemlich unangenehme 90 Minuten ... :)) Aber wir sind sicher in Singapur gelandet. Und wurden von einer geschlossenen Wolkendecke und einem gigantischen Flughafen empfangen. WOW! Was für ein Gebäude. Ich dachte nur: "bäääm, back in Civilisation!"

Hier haben wir als erstes Kontakt zu unsrer Airbnb-Host aufgenommen. Adresse geschickt, Taxi geordert und einmal quer durch Singapur gedüst. Am Gebäude angekommen -> wieder ein Hochhaus - juhuuu. Die Besitzerin selbst ist nicht da, aber ihr Maid. Und wir werden von zwei total quirligen kleinen (Pudel)Hunden begrüßt. Annie, die Maid, ist aber genauso quirlig. Sie sprudelt und sprudelt nur so heraus. Ich glaub, sie ist froh, jemanden zum Reden zu haben, solange die Chefin auf ihrem monatlichen "Businesstrip" ist. Das ist sie jedenfalls laut Annie. Sie kommt an Donnerstag zurück, da lernen wir sie auch kennen.

Mit jeder Menge Tipps und Hints im Gepäck ziehen wir also los. Explore the City! Und wie ... Singapur haut mich um. Singapur ist gigantisch, supermodern, sauber, sicher und einfach nur schön. Ich bin begeistert. Ich korrigiere: WIR sind begeistert.

Erster Halt, na logisch, das Hard Rock Cafe. Sibirische Kälte in dem Ding. Sowieso laufen in Singapur die Klimaanlagen überall auf Anschlag. Egal, welches Gebäude du betritts, es bläst ein eiskalter Wind ... ;)) Hier kamen wir superschnell mit den Angestellten ins Gespräch, Kai erzählte von unsrer Mission: "alle HRCs auf Reisen mitnehmen". Das hat sich dann wohl rumgesprochen und auf einmal saß der Manager mit am Tisch und wir haben uns supernett unterhalten, Geschichten erzählt und jede Menge Spaß gehabt. Der obligatorische Magnet musste dann noch mit und schon gings weiter in Singapur.

HRC Singapur City Jeremy & Kai

Nächster Stop: CHINATOWN.

Das lässt sich nicht beschreiben, tut mir leid. Da kann ich lediglich Bilder für sich sprechen lassen und selbst die kann man nicht riechen. Das ist unglaublich hier. Zumal auch hier wieder dazu kommt, dass das Neujahrsfest in den Startlöchern steht. Ganz Chinatown ist so schon ein sprudelnder Kessel. Jetzt kocht er über ... Keine Ahnung, was hier in zwei Wochen abgeht.

Und dann wurden uns die Füße schwer. Also ab in die MRT und Richtung Unterkunft abgedüst. Hier empfingen uns die beiden Hunde schon wie alte Bekannte. Wir wurden tanzend auf Hinterpfötchen begrüßt.

Abby & Beanie. Das orange Ding issn Plüschtier ... :))

Annie konnte uns auch noch einen guten Tipp für unser Dinner geben. Ein Vietnamese um die Ecke. Und hier haben wir das allererste Mal nach einem Tisch angestanden. Kai meinte noch: "Daheim würd ich mich umdrehen und gehen". Hier, andere Sitten und dazu noch im Urlaub, macht man so nen Quatsch mit. Ein Lokal, was im Augenblick scheinbar totaaaal in ist. Geschmeckt hats auch noch!

Die Aussicht von unsrer Unterkunft:

Gute Nacht Singapur, bis morgen früh. Da klingelt der Wecker (schon wiiiieder) seehr früh. Sightseeing ist angesagt. Und dann hoffentlich mit besserem Wetter. Das lässt uns nämlich heute ganz schön im Stich!

03Februar
2015

... Goodbye, Pulau Langkawi!

Da sitzen wir nun. Die Sachen sind soweit zusammen gepackt. Morgen früh klingelt der Wecker recht früh, unser Flieger geht 8:55 vom Flughafen Langkawi. Wir fliegen mit Air Asia und anderthalb Stunden später sind wir (hoffentlich) in Singapur.

Die letzten beiden Tage sind sehr ereignislos vergangen. Wir haben geurlaubt, entspannt, gefaulenzt und nix wirklich Aufregendes getan. Gestern waren wir nochmal in Kuah, die größte Stadt auf Langkawi, und haben uns durch das DutyFree-Stadtzentrum geschlagen. Aber so wirklich interessant war das alles nicht. Schnäppchen jedenfalls waren da keine zu machen. Dringend Pipi zwischendurch sah dann mal so aus:

 

Und nen Briefkasten haben wir auch endlich gefunden.

  Pos Malaysia

Heute sind wir nochmal zwei "Sehenswürdigkeiten" angefahren. Das war zum einen der Buffalo Park. Es handelte sich um eine Farm, wo eine Herde Wasserbüffel gehalten und gezüchtet wird. Die gewonnene Milch wird vor Ort zu Käse, Yoghurt und dem berühmten Büffel-Mozzarella verarbeitet. Bestimmt lecker, wir haben aber nicht probiert. Die Büffel haben wir nicht fotografiert, dafür aber diese besondere Katze ... :))

   ... na? wer siehts?

Der zweite Punkt auf unsrer Map war die Fruit Farm. Hier angekommen sollte man ein Ticket von RM25 lösen, um rein zu kommen. Die Schilder von außen versprachen, dass man Früchte ernten könne, aber zu Zeit wohl nur Trauben da wären... ?! Wir haben abgelehnt, haben uns was Kaltes zu trinken in der Cafeteria gegönnt und sind weiter gedüst.

Wir haben in der einen Woche auf Langkawi sage und schreibe über 600 Kilometer auf das kleine Rollerchen drauf gebrummt. Und das auf ner Insel die gradmal 30x30 km ist. Wir haben ihn sogar genullt. Die neue "1" vorn dran hat er uns zu verdanken ... hihi. Unser letzter Ausflug mit dem Roller ging zu einer Brücke, die wir vom Hotel aus gesehen haben. Sie ging übers Meer und wir haben uns immer gewundert, dass man keine Autos darauf sieht. DAS mussten wir uns näher anschauen. (die Brücke auf dem ersten Foto, ganz im Hintergrund)

 

Wir verabschieden uns von Langkawi. Landschaftlich ist sie, wie schon erwähnt, ein Juwel. Hier vereint sich alles. Du hast Beaches unterschiedlichster Art, kilometerweit Dschungel, richtige hohe Berge und weite Felder. WIr haben unzählige freilebende Affen gesehen, auf einem Ausflug abends haben wir eine über die Straße ziehende große Herde Wasserbüffel überholt, viele wunder- und sonderbare Vögel durften wir beeobachten. Auf unserem täglichen Weg nach Cenang haben wir täglich einen Waran begrüßt. Die Natur hier gibt alles.

Leider wird sie uns aber auch als "die traurige Insel" in Erinnerung bleiben. Die Menschen, die hier leben, wirken traurig auf uns. Alles außerhalb der Tourispots hat eine gedrückte Stimmung. Nicht zu vergleichen mit der (Lebens)Freude der Thais. Aber wir waren trotzdem gern zu Gast in Malaysia, wenngleich wir aber sicherlich nicht noch einmal nach Langkawi reisen werden.

Wen es aber irgendwann dorthin verschlägt, dem legen wir auf jeden Fall das Tubotel mit seiner tollen Crew ans Herz. Eine wundervolle Oase, das Zuhause der >eco-pirates< ...

So sagen wir: Goodbye Pulau Langkawi!

01Februar
2015

... nothing, but holidaying!

Wie beschreibt man einen Tag, der eigentlich nicht wirklich gefüllt war?

Wir haben uns heute mehr oder weniger die Zeit vertrieben. Haben mal eine Mall aufgesucht, in der Hoffnung, vielleicht das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Unsere Rucksäcke, besonders meiner nach der Bierattacke, sind nicht mehr die besten. Vielleicht fällt uns ja ein neuer über die Füße?! Aber Fehlanzeige. Trotz Outlet und Duty Free immer noch teurer, als bei uns daheim. Da bestell ichs mir doch lieber bei Amazon und fliege nochmal mit meiner Chang-Bombe ... :))

Im Einkaufszentrum wurde gerade ein Kinderfest gefeiert, mit dem typisch asiatischem schrillen Krawall dazu. Achja, und auch hier: Chinesisches Neujahrsfest incoming! Alles in Rot/Gold, kitschig, überladen. Hier bekommst du alles, aber auch wirklich ALLES, was dazu gebraucht wird.

ist das nicht der Hammer? Kinderfest Parole?

Aber diese Kuriosität haben wir entdeckt. Japanische Wasabi KitKat. Auf den ausdrücklichen Wunsch von Sandy werden wir morgen sogar nochmal hinfahren und welche kaufen. :)

Maggi is auch echt üüüüberall.

Irgendwie haben wir beide aber wohl zuviel Sonne abbekommen, und beschlossen, uns mit unseren Postkarten ins Hotel zurückzuziehen, damit die endlich mal auf den Weg kommen. Vielleicht schaffen sie es ja noch zu euch, bevor wir wieder daheim sind ... muhahaha

fertsch!

Den Abend verbrachten wir in netter Runde, in welcher auch ein Deutscher, ich korrigiere - ein BREMER -, war. Erik ist (wie gesagt) aus Bremen, wohnt aber eigentlich in London, momentan lebt er aber in Peking, arbeitet an ner Uni als Dozent und macht ne Woche Urlaub in Malaysia, davon das Wochenende auf Langkawi. Und hier trifft er auf Deutsche. Er hat sich gefreut, mal wieder deutsch zu sprechen  ... War sehr nett.

Mehr is heute nicht passiert. ;)  

chinesisches Bier.

nothing, but holidaying!

31Januar
2015

... da tropft das Wasser aus der Neonröhre!

Zuerst wiedermal ein kleiner Nachtrag. Ich habe grade beim Röhre-Aufräumen meine Kletter-Handschuhe von vorgestern gefunden. Die waren NEU wohlbemerkt. Jetzt weiß ich auch, warum ich die kaufen musste und keine leihen konnte. :))

  die sind hin ...

Heute sind wir ziemlich planlos, einfach mal wieder freischnauze drauflos gefahren. Ohne Ziel, einfach nur gucken, wo wir rauskommen.

Erster Halt war die Kartbahn um die Ecke. Kai wollte mal ein paar Ründchen drehen. Ich habe die Stellung am Rande gehalten und ein paar nette Fotos gemacht. Mir ist die ganze Zeit ein Kart aufgefallen, welches extrem langsam fuhr, und der Fahrer ständig das Visier oben hatte und sich im Gesicht rumgefummelt hat. Als dieses Kart rausgewunken wurde und der Helm abgesetzt wurde, wusste ich warum. Eine vollverschleierte Muslima saß drin. Verrückt!! Ihr ist wohl der Gesichtsschleier ständig mit dem Helm kollidiert. Spaß hatte sie so jedenfalls nicht. Dafür aber mein Gatte, er drehte Runde um Runde und freute sich wie ein kleiner Bub...

 

Zweiter Halt war "Field of Burned Rice". Wenn man es liest, hat man erstmal keine richtige Vorstellung. Angekommen entpuppte sich das ganze als malayischer Markt, für die Malayin von heute. Stand an Stand mit den Waren täglichen Bedarfs, über Gewürze, Essen, kunterbuntes Spielzeug bis hin zur schier unendlichen Auswahl an Kopftüchern & diverser anderer Kleidung für die Moslemfrau.

Wir zogen durch den Markt, in der Hoffnung, etwas Interessantes dahinter bei den "Fields of Burned Rice" zu finden und entdecken. Hm. Wir wurden leider ein wenig enttäuscht. Es handelte sich schlussendlich nur um eine kleine Schautafel, auf welcher die Tragödie dahinter erzählt wird. Kurz und mit meinen Worten: Siam (das damalige Thailand) hat sich mal wieder zum Angriff auf Langkawi gerüstet. Langkawi wollte sich das nicht gefallen lassen, waren aber in aussichtloser Position. Daraufhin befahl der Chef von der Insel, allen Reis, der schon geerntet war, zu verbrennen, dass er nicht in Feindeshand fällt.

 

Weiter gings im Sause-Roller-Schritt über die Insel.

Richtung einem Wasserfall, den wir noch auf der Karte gefunden haben. Der war auch wirklich toll. Also isser bestimmt, wenn da so richtig viel Wasser runtersaust. Leider is ja grad eher so wasserknappe Zeit. So war der Wasserfall eher ein Wasser-Riesel ... :) Kleine Anekdote nebenher. Kai war mal für kleine Urlauber und kam völlig aufgelöst wieder raus. "Schatz, die haben die Wasserkanister genau unterm Dach und die sind alle undicht, da tropft  das Wasser aus der Neonröhre!" Malaysia! :))

 

Ich weiß nicht, wie ich dieses folgende Bild beschreiben soll, ohne ins Vulgäre abzurutschen. Beim besten Willen nicht ... Ich versuchs auch garnicht! Kai lässt sich mal gepflegt einen blasen! Der Malaye hatte aber auch einen diebischen Spaß. Kai hat sich einfach mir ausgebreiteten Armen hingestellt und er hat den Spaß mitgemacht So nen verrückten Touri hat er bestimmt noch net erlebt.

 

Nun wollten wir den nördlichsten Strand der Insel anfahren. Leider ist das eine Sackgasse. Aber egal, der Beach wird uns bestimmt dafür entschädigen. Ganz bestimmt!

Von wegen, vorbei an super gepflegten Golfplätzen und streng bewachten Einfahrten zu 5Sterne-Bunkern kamen wir irgendwann an einem schmiedeeisernen Tor an. End off the Road for otto-normal-People. Na danke auch. Die ganze Eierei bisher umsonst. Keine Möglichkeit zum Beach zu kommen. Alles private in richies hand.

Auf dem Rückweg hielten wir an einem (ich nenns mal) Gebilde an, was uns dahin schon aufgefallen war. Eine sehr interessante Konstruktion. Ein toller Tunnel. Es dauerte eine Weile, bis wir rafften, dass das alles tatsächlich unecht war. Alles. Jeder Felsbrocken ist hohl. Es ist eine verlassene Touri-Attraktion. Die verwitterten Schilder sind alle noch angeschraubt. Was auch immer es mal war ...

   

Unterwegs haben wir noch das hier gefunden. Wohnt hier eine Hexe?

Den Tag beenden wir wieder mit einem schönen kühlen Bier vor unsrer Röhre mit diesem fantastischen Sundown!

Man liest sich ...

30Januar
2015

... was habe ich nur getan???

So lang, wie in unsrer Hobbithöhle, haben wir in unsrem Urlaub noch net geschlafen. Ist halt super gemütlich hier.

Kai hat gestern noch einen normalen Cache auf der Karte gefunden. Diese Dose wollen wir uns heute holen. Rauf aufs Mopped, vorbei an Wasserbüffeln und Reisfeldern, durch kleine Querstraßen, wo bestimmt nicht so oft ein Touri durchschippert, kamen wir am Dschungel an. Hier hieß es (mal wieder) sucht den Pfad und geht ein paar Meter rein. Wir sollten uns am Strommast orientieren. Tatsächlich! Da hinten wohnt noch jemand. Verrückt. Aber es war niemand daheim, so konnten wir in Ruhe suchen. Die Dose haben wir dann entdeckt und guckt doch mal, was für ein schöner Travelbug drin war. Klar, dass DER mit muss, oder? Den setzen wir in Singapur wieder aus.

Dose auf Langkawi Travelbug!

 

Weiter gings auf dem Flitzeroller nordwärts. Hier habe ich bei meinen Recherchen über Langkawi etwas gefunden, was einem wärmstens ans Herz gelegt wird. Ein MUST DO sozusagen. Ein Kletterpark, sehr neu, erst seit August 2014 in Betrieb.

Was habe ich nur getan???

Angekommen wurden wir freudig empfangen, die Preise verhandelt. Man konnte zwischen dem normalen Kurs und dem Extrem-Kurs entscheiden. Ich fragte noch, ob das machbar wäre für mich?! "Yes, there are only four go-up's!" Das klang easy, also buchten wir natürlich den Extrem-Kurs, er versprach mehr Fun. Geschirr umgeschnallt, Wasserflasche umgehängt, Handschuhe an - fertig. Es schloss sich noch ein Pärchen an, Tom & Christie.

Nach einer Einweisung am Boden, wo man alles schon mal ausprobieren musste, gings los. Ab in den Kurs. Der Einstieg war schon tricky. Es ging immer höher und höher in die Bäume. Wir kamen an einer für mich fast unlösbaren Geschicklichkeitsaufgabe an. Oben eingehängt ins Sicherungsseil, hast du unten nur eine Schlaufe, immer ein Fuß in je einer Schlaufe. Blöd zu beschreiben, ich zeig mal n Bild.

die Schlingen des Todes

Ich stellte mich ziemlich doof an, arbeitete mit der falschen Technik, zuviel mit den Armen und verpowerte mich komplett. Rutschte weg und hing im Seil. Ich konnte nicht mehr. Meine Muskeln haben gebrannt, meiner ganzer Körper gezittert. Mein Fitnesslevel ist ja auch eher im untersten Bereich angesiedelt. :)) Dummerweise war ich aber die erste von uns vieren, alle anderen hingen hinter mir in der Schikane fest und ich baumelte untendrunter. Kai gab mir auch ziemlich deutlich zu verstehen, dass ich aus dieser Situation mich nur selbst befreien könne. Ich muss mich wieder hochziehen. ???? Ich hatte doch so schon keine Kraft mehr. Keine Ahnung wie, aber ich habs TATSÄCHLICH geschafft. Ich weiß, das klingt grad ziemlich unspekatulär aber in diesem Augenblick bin ich über jede Grenze hinausgegangen. Woher ich diese Reserve mobilisiert habe - keine Ahnung. Adrenalin pur!

Ich stand also wieder in den Schlaufen, Kai rief mir von hinten zu: "Versuch es mal nur über die Beine, nicht so viel mit den Armen!" und so schleppte ich mich den Rest der Schikane bis hoch zum Guide, der mich die letzte Schlaufe hochzog. Hier stand ich nun, total am Ende. Kurz vorm Kollaps, so ein hässliches Gefühl, komplett versagt zu haben. Denn ich hatte keine Ahnung, wie ich noch irgendetwas bewegen soll. Meine Arme waren total verkrampft. Wir waren erst am Anfang unseres zweistündigen Adventures durch die Baumkronen im Dschungel. Vor mir lag eine Treppe, 15 Meter hoch! Klettern. Manney, dat is so hoch wie'n Plattenbau im Osten, verdammt! Ich spürte jetzt schon meine Arme nicht mehr. "... only four go-ups!" hämmerte es in meinem Kopf. haha ....

Total im Ar** 15m Leiter

Ich habe erstmal allen anderen den Vortritt gelassen. Kletter-Guide hoch, Tom hoch, Christie hoch, dann Kai. Bis dahin ist viel Zeit vergangen und mein Körper hat wieder von Düsenantrieb auf normal runtergeschaltet. Also 15m Treppe rauf. Das klingt so leicht. Es war heftig. Aber nach ewiger Zeit war ich oben und konnte die Aussicht genießen und der folgende "Flying Fox" hat für alles entschädigt. Du hängst dich mit beiden Sicherungen und ner Seilrolle ins Seil, setzt dich in deinen Gurt - und löst die Beine vom Podest. Zzzzzzurrr! Ein geiles Gefühl. So ging es jetzt ein paarmal im Wechsel. Flying Fox - Treppe - Kletterschikane - Flying Fox ... Die noch folgenden drei Treppen waren auch nicht mehr so hoch.

 

Mit jedem Fliegen durch die Bäume hab ich das Desaster vom Anfang mehr und mehr vergessen. Es war ein Hochgefühl, ein prägendes Erlebnis für mich. Am letzten Flug stand dann der Guide neben mir und meinte, wir wären gut. Viele Leute würden an der zweiten Treppe aufgeben... AHA! ;))

Wir habens durchgezogen – zufriedene und glückliche Finisher!

  Finisher!!!

Am Nachmittag waren wir noch in der UnderwaterWorld Langkawi. Nunja, als Taucher sieht man das ja ein wenig zwiespältig. Zumindest die eingesperrten Fische. Die sehen wir lieber in freier Wildbahn, draußen im Meer. Aber der Regenwald mit seinen Tieren und Vögeln war ein schöner Bereich und die Pinguine sowieso. :)) Schöne und gepflegte Anlage.

  spidercrab komische Tiere hier ...

Nun sitz ich hier und lecke meine Wunden. ::)) Ich habe unzählige blaue Flecke an den Armen und Beinen, mein linkes Handgelenk ist geschwollen und blau, als ob ich mich gekloppt hätte. Sogar auf der rechten Wange hab ich einen blauen Fleck. Hab ich alles nicht gemerkt, so sehr unter Strom und Adrenalin stand ich.

Morgen? Wir haben keinen Plan, mal schauen, wo es uns hin verschlägt.

Vielleicht baden? ;)

  er kann alles tragen, oder? Abendbrooooot!

Auf jeden Fall nix anstrengendes ... hihi

29Januar
2015

... once again ...

Hat wirklich keiner ne Ahnung, welcher Film das war? Oder liest keiner den Blog?! Hmm ...

Ich erhöhe nochmal um ein weiteres Foto, nun mit der Hauptdarstellerin. Wenn es auch damit keiner errät, dann bekommt Nadine was, sie hats versucht ... 

 

Film?

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